- Daten -

Was die SCHUFA über Sie weiß!

Woher kommen diese Daten?

Wenn Sie ein neues Girokonto eröffnen, einen Ratenkredit aufnehmen oder einen PKW leasen, müssen Sie die so genannte SCHUFA-Klausel unterschreiben. Durch diese Klausel willigen Sie zur Auskunft und Weitergabe Ihrer Daten an die SCHUFA ein. Das heißt, die SCHUFA erhält Auskünfte von Ihrem Vertragspartner und dieser von der SCHUFA über Sie.


Was meldet der Vertragspartner?
Welche Daten speichert die SCHUFA?

Zwischen Vertragspartner (Bank, Mobilfunkanbieter) und SCHUFA wird ein Vertrag geschlossen, in dem das A-Verfahren oder das B-Verfahren vereinbart wird. Das A-Verfahren berechtigt zur uneingeschränkten Auskunft und verpflichtet den Vertragspartner zur uneingeschränkten Meldung. Das B-Verfahren berechtigt dazu, Auskünfte zu erhalten, die ausschließlich Informationen über nichtvertragsgemäßes Verhalten beinhalten und verpflichtet auch nur zu Meldungen hierüber.


Außerdem holt sich die SCHUFA Daten aus öffentlichen Verzeichnissen, dem Bundesanzeiger und erfährt so unter anderem von eidesstattlichen Versicherungen und Privat-Konkursen.

  • personenbezogene Daten

  • Negativ-Merkmale

    Nicht gespeichert werden private Daten wie Vermögensverhältnisse, Einkommenssituation, der ausgeübte Beruf, Anschrift des Arbeitgebers und Familienstand.

    Aus all diesen Informationen ermittelt die SCHUFA Ihren Score.


    Wann werden alte Daten wieder gelöscht?

    Sachverhalt Löschung
    Girokonten sofort nach Kündigung
    Kreditkarten sofort nach Kündigung
    Handyverträge sofort nach Kündigung
    Bürgschaften sofort nach Kündigung
    Eigenauskunft 1 Jahr
    Ratenkredite 3 Jahre nach Rückzahlung. 
    Auf Antrag des Verbrauchers löscht die SCHUFA Daten über ordnungsgemäß abgewickelte Kredite sofort nach vollständiger Rückzahlung.
    Baufinanzierungen 3 Jahre nach Rückzahlung.
    Auf Antrag des Verbrauchers löscht die SCHUFA Daten über ordnungsgemäß abgewickelte Kredite sofort nach vollständiger Rückzahlung.
    Mahnbescheide am Ende des 3. Jahres, sofern alle berechtigten Forderungen
    Verspätete Ratenzahlungen am Ende des 3. Jahres, sofern alle berechtigten Forderungen
    Vollstreckungen am Ende des 3. Jahres, sofern alle berechtigten Forderungen
    Eidesstattliche Versicherungen am Ende des 3. Jahres, sofern alle berechtigten Forderungen
    Nicht Vertragsgemäßes Verhalten
    bei Girokonten
    am Ende des 3. Jahres
    Nicht Vertragsgemäßes Verhalten 
    bei Kreditkarten
    am Ende des 3. Jahres
    Nicht Vertragsgemäßes Verhalten 
    bei Mobilfunkverträgen
    am Ende des 3. Jahres
    Nicht Vertragsgemäßes Verhalten
    bei Mobilienleasing
    am Ende des 5. Jahres
    Nicht Vertragsgemäßes Verhalten 
    bei Kreditverträgen
    am Ende des 5. Jahres
    Insolvenzen am Ende des 5. Kalenderjahres nach Eintragung
    Alles andere am Ende des 5. Kalenderjahres nach Eintragung

    Gerade bei den Löschungen treten häufig Fehler im Datenbestand der SCHUFA auf. Die SCHUFA selbst räumt ein, dass es aufgrund der Datenmenge zu Verzögerungen kommen kann. Aus diesem Grund raten wir Ihnen vor größeren finanziellen Entscheidungen, wie z.B. die Beantragung eines Ratenkredites oder eines Autokredites, sich eine Eigenauskunft einzuholen.