SCHUFA und Datenschutz

Die SCHUFA und ihre Vertragspartner unterliegen bei der Übermittlung und Speicherung personenbezogener Daten dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Mit den Aufsichtsbehörden für den Datenschutz hat die SCHUFA ihre Arbeitsweise abgestimmt und dadurch sichergestellt, dass die Interessen der Bürger bzw. Verbraucher gewahrt werden.


Kreditinstitute informieren ihre privaten Kunden darüber, welche Daten zu welchem Zweck von der SCHUFA gespeichert werden; dabei erfahren diese auch die Anschrift der für sie zuständigen SCHUFA-Geschäftsstelle.


Gleichzeitig werden die Kunden gebeten, die sogenannte SCHUFA-Klausel zu unterschreiben. Durch die Unterschrift erklären sie sich damit einverstanden, dass ihre Daten der SCHUFA übermittelt und von dieser an andere Vertragspartner weitergegeben werden dürfen.


Die Kreditantragsteller werden auch darauf hingewiesen, dass gegebenenfalls Daten über die nicht vertragsgemäße Abwicklung und Angaben aus öffentlichen Verzeichnissen sowie amtlichen Bekanntmachungen gespeichert werden. Zur Speicherung solcher Informationen ist eine besondere Einwilligung nach dem Datenschutzgesetz nicht erforderlich.


Jeder Bürger hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, von der SCHUFA eine Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Informationen zu erhalten, um deren Inhalt kontrollieren zu können.


Sollte diese Fehler enthalten, so kann sich der Betroffene an die zuständige SCHUFA-Geschäftsstelle wenden und die entsprechenden Angaben prüfen lassen. Diese Prüfung kann die SCHUFA nur in Abstimmung mit ihren Vertragspartnern durchführen. Wenn eine Prüfung innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht möglich ist, werden die bestrittenen Daten den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend bis zur Klärung gesperrt. Ergibt die Prüfung, dass die Daten nachweislich falsch sind, so werden diese berichtigt; unzulässig gespeicherte Daten werden gelöscht.